Asta Energy Solutions hat einen erfolgreichen Börsengang hingelegt. Siemens Energy hat auch investiert - und ist obendrein auch noch Kunde

Der österreichische Energietechnik-Zulieferer Asta Energy Solutions AG hat einen erfolgreichen Börsengang an der Frankfurter Wertpapierbörse hingelegt. Das Unternehmen, das sich auf hochwertige Kupferlösungen für Energieinfrastruktur spezialisiert hat, ging im Prime-Standard-Segment an den Markt – und zwar als erster großer IPO des Jahres in Frankfurt. Für den Börsengang war ein Angebotspreis von 29,50 Euro pro Aktie festgelegt worden, der am oberen Ende der zuvor kommunizierten Spanne von 27,50 bis 29,50 Euro gelegen hatte. Beim Handelsstart zeigte sich große Nachfrage: Der erste Kurs lag bei rund 43,00 Euro, deutlich über dem Ausgabepreis; zwischenzeitlich kletterte die Aktie sogar auf etwa 43,50 Euro.  


Danach ging es allerdings abwärts, aber der Kurs blieb weiter deutlich über dem Ausgabepreis. Insgesamt wurden rund 6,45 Millionen Aktien platziert, davon 4,24 Millionen im Rahmen einer Kapitalerhöhung. Damit erzielte Asta ein Platzierungsvolumen von etwa 190 Millionen Euro. Auf dieser Basis ergibt sich eine Marktkapitalisierung von etwa 420 Millionen Euro, wobei der Streubesitz nach der Emission bei rund 39 Prozent liegt: Mehrheitseigentümer bleibt der österreichische Unternehmer Michael Tojner mit einem Anteil von knapp 55 Prozent. 


„Der heutige Börsengang markiert einen wichtigen Meilenstein in der strategischen Weiterentwicklung unseres Unternehmens. Er stärkt unsere Marktposition und erweitert unseren Handlungsspielraum, um das durch langfristige Trends wie Energiewende,Elektrifizierung sowie den Ausbau von Netzen und Rechenzentren getragene Wachstum gezielt zu nutzen“, freute sich Asta -Chef Karl Schäcke. Vor dem IPO hatten sich bereits Ankerinvestoren wie Siemens Energy und mehrere Fonds verpflichtet, Aktien im Wert von etwa 55 Millionen Euro zu zeichnen – Siemens Energy allein steuerte rund 25 Millionen Euro bei. 



Fazit

Mit dem erfolgreichen Börsengang setzt Asta einen wichtigen Meilenstein auf seinem Weg, als Anbieter für kritische Komponenten der Energieinfrastruktur vom globalen Netzausbau und der Energiewende zu profitieren. Auch beim KI-getriebenen Ausbau der Rechenzentren sind die  Österreicher mit dabei. Zu den Kunden gehören sowohl Siemens Energy als auch der große US-Konkurrent GE Vernova. Damit ist Asta bestens positioniert, die Aktie hat Potenzial nach oben.