Die meisten Girokonten kosten Geld - von Zinsen ganz zu schweigen. Aber es geht auch anders

Die spanische Großbank BBVA macht ihr Girokonto zu einem attraktiven Zinsprodukt. Neukunden erhalten ab sofort in den ersten sechs Monaten 3,75 Prozent Zinsen pro Jahr auf Guthaben bis zu 200.000 Euro. Für den darüberliegenden Betrag bis einschließlich 500.000 Euro gilt ein Zinssatz von 2,5 Prozent. Damit können auch größere liquide Rücklagen verzinst werden, ohne dass zusätzlich ein Tagesgeldkonto eröffnet werden muss. Die Zinsgutschrift erfolgt monatlich direkt auf dem Girokonto. Das ist praktisch, weil das Geld jederzeit verfügbar bleibt und nicht erst von einem separaten Sparkonto überwiesen werden muss. Mit dem Zinssatz positioniert sich die Bank unter den Anbietern mit den höchsten Tagesgeldzinsen, wie der Tagesgeld-Vergleich von €uro am Sonntag zeigt. 


Allerdings handelt es sich bei den genannten Sätzen um Aktionskonditionen. Nach Ablauf der sechsmonatigen Startphase wird das Guthaben weiterhin verzinst, dann aber zu einem variablen Anschlusszins. Dieser wird quartalsweise neu festgelegt und liegt derzeit bei 2,25 Prozent pro Jahr.Unter bestimmten Voraussetzungen kann der Anschlusszins um 0,5 Prozentpunkte steigen. Dafür müssen Kunden entweder regelmäßig Gehalt oder Rente auf das Konto erhalten oder monatlich mindestens 1.500 Euro mit Debit- und Kreditkarte umsetzen. Werden die Bedingungen erfüllt, sind aktuell bis zu 2,75 Prozent pro Jahr möglich. Die Konditionen können sich jedoch ändern, da der Zinssatz variabel ist. Maßgeblich sind die jeweils gültigen Preis- und Leistungsverzeichnisse sowie Teilnahmebedingungen der Bank.

Zusätzlich wirbt BBVA mit einem Cashback von 3,75 Prozent auf Debitkartenzahlungen. Der Vorteil ist auf Ausgaben von 400 Euro im Monat begrenzt und beträgt damit höchstens 15 Euro monatlich. Insgesamt können so während der sechsmonatigen Aktion bis zu 90 Euro zurückfließen. Die BBVA ist eine spanische Großbank und unterliegt der gesetzlichenr gesetzlichen spanischen Einlagensicherung. Geschützt sind Einlagen bis zu 100.000 Euro je Kunde und Bank. Die Grenze gilt nicht für jedes einzelne Konto, sondern für die gesamten geschützten Einlagen eines Kunden bei der Bank.