Die Pfandbriefbank ist nach einem Gewinneinbruch im ersten Quartal nur knapp an einem Verlust vorbeigeschrammt. Für den weiteren Verlauf zeigte sich Vorstandschef Kay Wolf zuversichtlich.

Der vor fast zwei Jahren eingeleitete Rückzug aus dem US-Geschäft hat bei der Pfandbriefbank auch im ersten Quartal 2026 zu einem Gewinnrückgang geführt. Unter dem Strich blieben bei dem gewerblichen Immobilienfinanzierer aus dem SDAX noch fünf Millionen Euro Gewinn, nach 24 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

Trotz zunehmender wirtschaftlicher Unsicherheit zeigte sich Vorstandschef Kay Wolf angesichts eines deutlich zunehmenden Neugeschäfts zuversichtlich, die Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen. „Wir konnten unser Neugeschäft in der gewerblichen Immobilienfinanzierung deutlich steigern und verfügen über eine gut gefüllte Transaktionspipeline“, sagt Wolf.

„Zwar hat die wirtschaftliche Unsicherheit in Europa zuletzt weiter zugenommen. Wir sind aber gleichwohl gut in das zweite Quartal gestartet und bleiben zuversichtlich, unsere Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen.“ Demnach sollen die operativen Erträge zwischen 375 bis 425 Millionen Euro liegen und der Vorsteuergewinn zwischen 30 und 40 Millionen Euro (erstes Quartal: sechs Millionen Euro). „Mit der Erstkonsolidierung des Immobilienverwalters Deutsche Investment realisieren wir erstmals maßgeblich Gebühreneinnahmen und machen somit gute Fortschritte bei der Transformation der Bank", ergänzte Wolf. Die Liquiditätsausstattung der Bank bleibe robust. 

Fazit

Die Pfandbriefbank-Aktie hat im Zwölfmonatsvergleich noch einmal rund 43 Prozent verloren. Gemessen an einstigen Höchstständen bei zwölf Euro im Jahr 2022 ist sie inzwischen nur noch ein Viertel wert. Pfandbriefbank-Chef Kay Wolf verspricht, dass das Tal der Tränen nun durchschritten sei. Die Aktie bleibt eine hochriskante Wette auf einen Turnaround. 

Deutsche Pfandbriefbank (WKN: 801900)